| Cattolica, das sich am äußersten Ende
der Romagna und genau an der Grenze der Marken befindet, ist der
ideale Ort um eine Reise durch die Köstlichkeiten dieser Gegend
zu beginnen.
In
den Restaurants werden sowohl frischer Fisch wie hausgemachte Nudeln
serviert, eine der lokalen Spezialitäten sind "Strozzapreti",
sie werden begeistert sein, weiter gibt es Suppen die einem das
Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, wie Bohnensuppe mit Schwarten
nach Bauernart. Klassiker sind auch Hühnchen, Kaninchen und
gegrilltes Fleisch.
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| Italien, das Land der unzähligen Dialekte
sowie Spezialitäten, bietet eine Vielfalt an Geschmäckern
und Zubereitungsarten der Speisen, auch auf die schnelle Art.
Die "Piadina" (eine Art Brotfladen) von
Cattolica ist z.B. dünn und hat einen geringen Fettgehalt,
die der Marken dagegen ist dick und etwas fettiger. Weitere Spezialitäten
von Cattolica sind "Polenta
mit Muscheln" (eine Art dicker Maisbrei mit Muschelsoße),
"Fisch-Brodetto"
(Fischsuppe mit Tomaten), Gegrillte
Sardienen mit Piadina und Salat (eine Tradition der hiesigen
Fischer) und zuletzt der "Miacetto"
ein Kuchen der nur hier zubereitet wird.
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| Für
Liebhaber, die ständig auf der Suche nach "trattorias"
(Gastwirtschaften) und Bauernhöfen sind, um herrliche Speisen
zu relativ günstigen Preisen zu erhalten, empfehlen wir einen
Ausflug ins Hinterland. Entdecken sie die kleinen Ortschaften wie
z.B. Mondaino, Saludecio, Montegridolfo und Coriano in der Romagna
oder Gradara und Tavullia in den Marken.
Einfach zu erreichen sind auch Urbino, Fermignano, Acqualagna und
Sant'Agata Feltria - Ursprung des berühmten wilden Trüffels.
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| Erfahrene Feinschmecker werden das große
Angebot an den unterschiedlichsten Spezialitäten zu schätzen
wissen, die der hiesigen Kultur und Tradition entspringen.
Besuchen sie den Abschnitt unserer Webseite, den
wir dem Wein und natieven
Olivenöl sowie unseren
Rezepten gewidmet haben, er wird ihnen einen Einblick in die Delikatessen
geben, die sie erwarten.
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Der
Wein
Im Territorium von Rimini hat die Kultur des Weines, eine tausendjährige
Geschichte.
In der Valconca fand man Reblinge und Früchte aus dem Paläolithikum.
Dagegen stammen die ersten schriftlichen Zeugnisse aus dem 7.Jahrhundert
v.Chr., man hat sie in den villanovianischen Grabstätten von
Verucchio gefunden.
Der natürliche Hafen von Vallugola, südlich von Gabicce
Monte, trägt einen Namen (Vallugola), der soviel bedeutet wie
Weintal, d.h., daß das Concatal stark kultiviert wurde.
Die
Etrusker führten den Rebschnitt und den "sostegno vivo"
ein. Als dann die Römer, im 3, Jahrhundert v. Chr. das Gebiet
eroberten, kam es zu einem starken Auftrieb im Weinanbau. Es schreibt
Oreste di Lucca, ein Gelehrter der lokalen Geschichte: "Er
wurde zu einem wichtigen Bestandteil der hiesigen Wirtschaft. Aus
dieser Zeit stammen viele Kunstgegenstände und Berichte die
Zeugniss tragen über die hohen Erträge der Weinberge,
die es für lange Zeit ermöglichten die Hauptstadt mit
Wein zu versorgen".
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| Der Niedergang Roms und das Ende des generellen
Handels unterbrechen den Weinexport von Rimini in die Hauptstadt
nicht, da in dieser einige Händler aus der Romagna weiterhin
tätig bleiben.
Nach
der Jahrtausendwende, wird in historischen Dokumenten erwähnt,
das die Weinproduktion einige Höhepunkte erlebt. Delucca: "Der
Weinanbau verbreitet sich beträchtlich, er deckt die große
Anfrage aus dem Innland und ermöglicht es gleichzeitig einen
guten Teil nach Venedig zu exportieren. Die mittelalterichen Verfassungen
von Rimini, die mit einer minuziösen Gesetzesgebung das Leben
in der Stadt und deren Umland regelten, bieten eine große
Anzahl von Hinweisen auf den Weinanbau, -herstellung, -lagerung,
-handel und verbrauch, sie beweisen gleichzeitig wie wichtig die
Rolle des Weines in der damaligen Wirtschaft war.
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| Aus
der Sicht der Technik, obwohl in einer rückständigen landwirtschafflichen
Gesellschaft, hebt sich der Weinanbau als einer der entwickelsten
hervor. Er ist der Empfänger der bedeutendsten Investitionen"
Nach einem Moment der Schwierigkeit, der mit dem Anbruch des Massentourismus
übereinstimmt und die "besten Köpfe" in der
Nachkriegszeit an die Küste lockte, kann man in den letzten
20 Jahren wieder ein zuhnehmenden Wachstum junger Weinbauern mit
neuem Enthusiasmus, Initiativen und Erneuerungswünschen verzeichnen.
Sie haben es geschaft das Gewerbe mit neuem Unternehmungsgeist und
Ideen, wie z.B. die der Weinstraßen, wieder zu lancieren.
Letztendlich werden neben dem Sangiovese, der Brunello di Montalcino
und der Chianti produziert.
Das Jahr 1996 ist ein bedeutsamer Moment in der Weingeschichte der
Provinz von Rimini. Das Ministerium für Landwirtschaft dekretiert
die Institution der Qualitätsbezeichnung Doc (di origine controllata
- kontrollierter Herkunft) "Colli di Rimini"
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Die Landwirtschaft verlangt: Land, Tradition und Eigentümlichkeit.
Dieser große Schritt nach vorne konnte getan werden seit dem
die Provinz von Rimini vom Landedeswirtschaftsministerium die Qualitätsbezeichnung
Doc dei Colli di Rimini erhalten hat. Vorher konnte man einen Wein
wie z.B. den Sangiovese aus Rimini mit Sangiovese aus weniger renomierten
Anbaugebieten verwechseln.
Sehen wir sie uns an die 5 Weinsorten
mit der Qualitätsbezeichnung Doc, nebenbei sehen wir
auch was verlangt wird um dieses Siegel zu erhalten.
Cabernet Sauvignon:
Rebsorte Cabernet Sauvignon mindestens 85%, Trauben anderer Rebsorten
der gleichen Farbe für die restlichen 15%.
Rosso:
Rebsorte Sangiovese zwischen 60 und 70%. Cabernet Sauvignon zwischen
15 und 25%. Für ein Höchstmaß von 25% es können
vermischt werden Merlot, Barbere, Montepulciano, Cicliegiolo, Terrano,
Ancellotta.
Biancame:
Rebsorte Biancame mindestens 85%. Trauben anderer Rebsorten 15%
nach Wahl: Pignoletto, Chardonay, Riesling italico, Sauvignon, Pinot
bianco, Müller Thurgau.
Rèbola:
Rebsorte Pignoletto mindestens 85%. In den 15% nach Wahl: Biancame,
Bombino bianco, Trebbiano romagnolo.
Bianco:
Rebsorte Trebbiano romagnolo zwischen 50 und 70%; Biancame e Bombino
bianco (weiß) zwischen 30 und 50%. Weiße Trauben anderer
Rebsorten bis zu 20% können hinzugefügt werden.
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Quellennachweis:
Die Texte sind aus dem italienischen übersetzt, und stammen
in ihrer Orginalform aus der Zeitung "La
Piazza di Rimini".
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Das
Oliven Öl
Oliven
Öl ist, dank seiner kostbaren Nährstoffe, ein wichtiger
Bestandteil der italieniscen Ernährung, sowie der mediterranen
Gastronomie.
Die Hügellandschaft der Romagna, und insbesonderem die um Rimini
zeichnet sich besonders für ihre Olivenhaine aus. Die optimale
geografische Lage und das geeignete Klima, daß das verbreiten
von schädlichen Insekten mindert, führen zu einer ganz
besonderen Produktion von nativem Olivenöl.
Erntezeit ist der Herbst. Man bedient sich der Technik des Dreschen
der Bäume oder man erntet von Hand.
Um ein gutes Produkt zu erhalten ist es ganz besonders wichtig,
das zwischen der Ernte und der Presse nicht mehr als 24 Stunden
liegen. Die Oliven werden in gut belüfteten Räumen gelagert,
dann werden sie gewaschen um eventuel Erde, Blätter und kleine
Zweige zu entfernen.
Der nächste Schritt ist die Presse, sie erfolgt durch eine
mechanisches System von Rädern oder sich drehenden Hämmern.
Die somit erhaltene Paste wird sanft gerührt, damit sich das
Öl trennen kann. Das so erhaltene Produkt wird nun dekantiert
und geschleudert, das Ergebniss ist natives Olivenöl, das in
besonderen Behältern aufbewahrt wird, danach wird es gefiltert
und kann in Flaschen abgefüllt werden.
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| Während dieses Prozesses, werden
keine Lösungsmittel oder Hitze angewand.
Normalerweise produziert ein Olivenbaum ca. 2 Liter Öl, denn
es werden im Durchschnitt 5Kg Oliven benötigt um 1 liter Öl
zu erhalten.
Jedes Jahr, gegen Dezember wird in Motegridolfo ein
Wettbewerb zwischen den lokalen Herstellern abgehalten, den "Il
novello di Romagna", um die besten nativen Olivenöle auszuzeichnen.
Diese Veranstaltung möchte insbesonderem die Kenntniss und
Wertschätzung des nativen Olivenöls "Olio extrvergine
d'oliva" der Emilia Romagna fördern und seine Besonderheiten
bekannt machen. Desweiteren setzt sie sich zu Ziel die Hersteller
dazu anzuspornen die Qualität des Öls ständig zu
steigern und die Vermarktung zu verbessern.
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Quellennachweis:
Die Texte sind aus dem italienischen übersetzt, und stammen
in ihrer Orginalform aus der Zeitung "La
Piazza di Rimini".
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