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Montescudo
In der ruhigen Altstadt befinden sich eine wuchtige
Wehrmauer, die die Schlachten des 14. und 15. Jahrhunderts zwischen
den Malatesta und den Herzogen von Montefeltro überdauert hat,
der Stadtturm aus dem 14. Jahrhundert und ein einzigartiger Kühlkeller,
der ebenfalls aus der Epoche der Malatesta stammt und neben dem
Hauptplatz in den Fels gehauen ist.
Ein äußerst bemerkenswertes Kunstwerk
befindet sich in der Pfarrkirche "San Biagio e Simone”
es handelt sich um ein wertvolles Kruzifix aus Holz, das von einem
unbekannten Meister hergestellt wurde und aus dem 12. Jahrhundert
stammt.
Unter dem Dorf in Richtung Conca F1uß liegt Santa Maria del
Piano, wo sich mehrere Werkstätten befinden, in denen wertvolle
Terrakotta und Keramikarbeiten handwerklich hergestellt werden.
Doch der vielleicht größte Stolz Montescudos
sind seine Felder auf den Hügeln und in der Ebene, von denen
aus man eine wunderbare Sicht auf das Meer hat. Diese Gegend ist
eine der schönsten im Hinterland von Rimini, hier werden überall
Wein, Oliven und Weizen angebaut - sie ist wirklich sehenswert.
Man findet hier Höfe und Weiler, in denen alte landwirtschaftliche
Traditionen bis zum heutigen Tag erhalten geblieben sind. Eben diesen
Bräuchen hat Montescudo ein Museum gewidmet, in dem landwirtschafttiche
Geräte, Gebrauchsgegenstände, Werkzeuge und Erzeugnisse
der Handwerker, Spielzeug und viele andere Requisiten des Bauernlebens
von Einst gesammelt und geordnet sind.
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