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Verucchio
Diese Menschen schufen eine außergewöhnlich
sublime Kultur, an die wertvolle und durch ihre Schönheit bestechende
Funde erinnern. In den Nekropolen und in den versunkenen Dörfern
fand man Objekte, die aus der Zeit zwischen dem 9. und dem 11.Jahrhundert
vor Christus stammen - Gefäße in Tierform, fein ausgearbeitete
Urnen, Waffen und Helme, Geschmeide aus Bein, Bernstein oder Gold.
Das Stadtmuseum ist ein Ort der Begegnung mit dieser
Kultur, die so hoch entwickelt war und uns doch heute noch geheimnisvoll
erscheint. Auch im Zeitalter der Römer war diese Gegend bewohnt,
aber erst das Mittelalter brachte für Verucchio eine neue Blüte,
da dieser Name nunmehr mit dem edlen Geschlecht der Malatesta, den
Herren dieses Teils der Romagna, verknüpft wurde. Die Wahl
der Malatesta fiel auf Verucchio, als sie eine uneinnehmbare Burg
und einen reichen Marktflecken schaffen wollten - sie beschlossen
sogar, dieses Dorf zu ihrer Stammheimat zu erklären.
Heute ist in Verucchio, einem Ort, der nur wenige
Kilometer von der Küste entfernt ist, der mittelalterliche
Charakter der Altstadt mit ihren Gassen, Klöstern, mit der
Festung und den in den alten Kirchen aufbewahrten Kunstwerken erhalten
geblieben. Der Besuch von Verucchio erschöpft sich jedoch nicht
in der Besichtigung seiner Kunst - und historischen Schätze
- hier gibt es auch moderne Sportanlagen, Parks, Feste und andere
Veranstaltungen. Und noch einen Schatz hütet Verucchio: seine
reichhaltige Küche und seine renommierten Weine.
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