Torriana, Montebello und Poggio Berni
Touren zur Unterhaltung in Cattolica und Umgebung. Redaktion Feriencattolica.info

Cattolica > Touren > Torriana, Montebello und Poggio Berni

Torriana, Montebello und Poggio Berni sind drei der Hauptorte des Marecchiatals, sie liegen recht nahe beieinander und stellen die idealen Etappen auf einer einzigartigen Reise dar, einer Reise durch die Welt der wunderbaren Sehenswürdigkeiten und angenehmsten Überraschungen die das Hinterland von Riminizu bieten hat.

Besuchen Sie auch alle weiteren Tourbeschreibungen unserer Redaktion !!! Viel Spaß beim lesen und erleben wünscht Ihnen Feriencattolica.info !!!
 

 

Torriana, Montebello und Poggio Berni

In diesen Orten, die nur wenige Minuten Fahrtzeit von Rimini, Santarcangelo und Verucchio entfernt sind, hat die Geschichte beeindruckende Spuren hinterlassen, das Mittelalter lebt hier in unvergleichlichen Bauwerken weiter. In Poggio Berni befindet sich der äußerst bemerkenswerte, befestigte Palazzo Marcosanti, der “Tomba di Poggio Berni” (dt. Ehrenmal von Poggio Berni) genannt wird. Der Palazzo, besticht durch die strenge und solide Architektur der Malatesta-Zeit (14-15. Jahrhundert). Unübersehbar sind die beiden Spitzbogenportale, das eine ist aus Istrischem Gestein, das andere aus Backstein gebaut. Nur selten findet man so gut erhaltene Wohngebäude dieser Art.

Dorf


Wer nach Torriana gelangen will, muß auf eine der für das Marecchiatal charakteristischen felsigen Anhöhen fahren. Der Weiler stand auf Grund seiner strategisch günstigen Position, die für die Kontrolle über das ganze Tal von entscheidendem Wert ist, im Mittelpunkt der erbitterten Kämpfe zwischen den Malatesta und den Herzogen von Montefeltro.

Burg
nach oben zurück

Von den Festungen sind auf zwei Hügeln Ruinen geblieben - man nennt sie “Castello” (dt. Schloß) und “Torre” (dt. Turm). Vom Schloß sind der Eingang Teile der Mauern, die restaurierten runden Basteien, eine Zisterne und Überreste der Befestigungsanlage erhalten. Auf dem anderen Hügel steht die Ruine eines Turms mit quadratischem Grundriß. Im Gemeindebezirk von Torriana liegt auch Montebello, dieser Ort erhebt sich - wie viele in dieser Gegend - auf einem steilen Fels, der
das gesamte Landschaftsbild beherrscht. In diesem im Grün des Tales eingebetteten Weiler sind noch heute alle Elemente des mittelalterlichen Stadtbaus unverändert erhalten. Er wird besonders seiner außerordentlichen Beschaulichkeit, der allgemeinen Atmosphäre des Ortes und der herrlichen Aussicht wegen hochgeschätzt. Nach Durchschreiten des Stadttores sollte man zuerst einen Runggang durch die Gassen machen und dann zur Festung hinaufsteigen. Die Burg gehörte bereits 1186 den Malatesta, dann den Herzogen von Montefeltro (1393), 1438 fiel sie wieder den Malatesta zu und zuguter Letzt den Grafen Guidi di Bagno (im Jahre 1480), in deren Besitz sich die Festung auch heute noch befindet.

Burg-Panorama

Die Burg, die man nach Absprache mit dem Pförtner besichtigen kann, besitzt einen Innenhof in dem sich die beiden Teile, aus denen sich das Gebäude zusammensetzt, deutlich erkennen lassen- im älteren ist die ursprüngliche Struktur des Wehrbaus erhalten, der neuere hingegen wurde im Laufe der Zeit seiner Funktion als Wohngebäude angepaßt. Unter Montebello, in Richtung Marecchiafluß, liegt ein weiteres wahrlich märchenhaftes Fleckchen - ein Fels aus Kreidegestein fast in der Mitte des Flusses, auf dem sich Turm und Kirche der “Madonna di Saiano” erheben. Wer ganz hinauf will, muß zu Full gehen, doch die Mühe lohnt sich.

nach oben zurück

 

   
         
dal 28/05/08